Neue Etiketten – neue Flaschen

 

 «Der Habitus der Flasche und die Wertigkeit des Auftritts vermitteln Informationen über den Inhalt.» So begründet die Spiezer Betriebsleiterin Ursula Irion den Wechsel von der herkömmlichen Flasche zur schlanken Rheinweinflasche.

 

Die neue Flasche wird zu fast hundert Prozent in der Schweiz produziert und so die Wertschöpfung im Land behalten. Neu ist auch die Wiederaufnahme des bekannten Surbek-Motivs auf den Etiketten, deren Änderungen vor einigen Jahren für Wirbel gesorgt hatten. «Die Neuerung verstehen wir als klare Bekenntnis zur Tradition und zur Verbundenheit mit der Region und deren Künstlern», sagt die Rebbau-Betriebsleiterin. 


Foto: Guido Lauper
Foto: Guido Lauper

Mit dem neuen Erscheinungsbild der Flaschen geht auch die laufende Erneuerung der Rebsorten voran, wobei auf widerstandsfähige Sorten gesetzt wird und auf Hefestämme aus der Schweiz. «Nach jetzigem Stand der Klimaveränderung wird es in 40 Jahren in Spiez vielleicht keinen Riesling-Silvaner mehr geben», ist Ursula Irion überzeugt. Deshalb versteht sie die Akzeptanz und Begeisterung für die neuen Sorten als Ansporn zum Weitermachen.