Unser Wein – ein Naturprodukt


Wir bekämpfen mittels Verwirrungstechnik raffiniert und ökologisch Schädlinge in unseren Rebbergen.

Im Rebberg fliegen Faltermännchen des Traubenwicklers pausenlos umher – ohne ein Weibchen zu finden. Der Grund dafür liegt nicht darin, dass keine Weibchen vorhanden wären. Im Gegenteil – diese bemühen sich eifrig, die Männchen mit ihrem arteigenen Parfum anzulocken. 

Foto: Biocontrol Andermatt
Foto: Biocontrol Andermatt

Doch vergeblich! Um sie herum hängen Hunderte von uns aufgehängte Dispenser (Rote Fäden) die ebenfalls die weiblichen Duftstoffe abgeben und so die Männchen in die Irre führen. Die Männchen können so die Weibchen nicht mehr auffinden. Erschöpft geben sie schliesslich auf, ohne für Nachwuchs gesorgt zu haben. Auf diese raffinierte Weise kann verhindert werden, dass Raupen des Traubenwicklers Blüten oder Trauben schädigen und damit grosse Ertragsausfälle verursachen können. 

 

Das ist kurz erklärt die Funktionsweise der sogenannten Verwirrungstechnik, welche ermöglicht den Traubenwickler als den wichtigsten Schädling im Weinbau ohne chemische Insektizide in Schach zu halten.

 

Die Vorteile sind überzeugend. Die Verwirrungstechnik wirkt hochspezifisch nur gegen Traubenwickler. Die Nützlinge im Rebberg werden geschont. Die Trauben und die daraus gekelterten Weine werden nicht mit Rückständen belastet.